Firmen haben Verantwortung

KAB und CAJ kritisieren die Verlagerung der Homann-Werke

„Diese Wirtschaft tötet!“, so kritisiert Papst Franziskus die Vorgehensweise von vielen Unternehmen. So sehen es auch die Osnabrücker Diözesanverbände der Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und der Christliche Arbeiterjugend (CAJ) und verurteilen das Vorgehen der Geschäftsleitung der Homann-Werke scharf.

Es ist unverantwortlich, wenn einem Unternehmen geringere Produktionskosten und Subventionen wichtiger sind als das Leben und die Zukunft von 1200 Menschen und ihren Familien.

KAB und CAJ fordern die Homann-Werke auf, Verantwortung für ihre MitarbeiterInnen zu übernehmen. Bei einer Produktionsverlagerung ist es ihre Pflicht, durch Stellenvermittlung, Schulungen und Qualifizierung der Belegschaft eine neue Zukunftsperspektive zu ermöglichen. So wie die ArbeiternehmerInnen durch ihre Arbeit die Zukunft der Homann-Werke ermöglicht haben.

KAB und CAJ fordert die Kommunal- und Landespolitik auf, keine Anreize zu schaffen, dass Standorte von Firmen aus Gründen der Gewinnmaximierung verlagert werden. Es müssen die Betriebe unterstützt werden, die Verantwortung für ihre Belegschaft übernehmen.

Viel zu häufig werden MitarbeiterInnen nur als Produktionsfaktor und Kostenstelle gesehen. Oberste Maxime ist die Gewinnmaximierung; dass dieser Gewinn, von Menschen erwirtschaftet wird, die in den Fabrikhallen, auf den Baustellen und in den Büros arbeiten, wird meist übersehen. Übersehen wird auch, dass diese Menschen Namen, Familien und Lebenspläne haben.

Eine Firma, eine Fabrik oder ein Unternehmen besteht nicht nur aus der Geschäftsleitung, Investoren, Aktionären, Maschinen und Rohstoffen. Der Erfolg einer Firma baut auf die Arbeit und den Einsatz von Menschen auf, die einen großen Teil ihres Lebens dieser Arbeit widmen.

Daher ist es wichtig, die MitarbeiterInnen über den Betriebsrat in Entscheidungen der Geschäftsleitung miteinzubeziehen. MitarbeiterInnen müssen für ihren Einsatz einen Lohn erhalten, mit dem sie sich und eine Familie ernähren können. MitarbeiterInnen müssen am Gewinn eines Unternehmens beteiligt werden, da er durch ihre Arbeit erwirtschaftet wurde. Nur dann kann von MitarbeiterInnen und ArbeitnehmerInnen gesprochen werden.

Wird der Mensch nur als Produktionsfaktor gesehen, der nur Produkte erstellen oder eine Dienstleistung erbringen soll? Ist der Mensch nur Arbeitskraft, die austauschbar ist, sobald sie die Leistung nicht mehr erbringt oder gar zu teuer wird? Dann muss eigentlich von Lohnsklaven gesprochen werden, da die MitarbeiterInnen dem Wohlwollen der Konzerne ausgeliefert sind. Dieses Verhalten erinnert an die Zeit der Industrialisierung, in der die soziale Not viel zu groß war.

Solange nur die Interessen der Wirtschaft und nicht der Mensch im Mittelpunkt des politischen und gesellschaftlichen Handelns stehen, solange tötet diese Wirtschaft!

Kontaktdaten:     Für Rückfragen steht Ihnen Frederick Heidenreich, KAB-Sekretär der KAB-Osnabrück
                               Kleine Domsfreiheit 23, 49074 Osnabrück, Tel.: 0541-318-391
, zur Verfügung.
                
            Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.kab-os.de

Neues Jahr - neues Team! :-)

Im CAJ-Büro hat sich so einiges getan und wir starten mit neuen Mitarbeiter*innen ins Jahr.

Seit Januar 2017 arbeitet Sebastian Cichos bei uns in der Verwaltung.

Seine Arbeitsschwerpunkte sind z.B.:

  • Buchhaltung für die CAJ und das Josef-Cardijn-Haus
  • Abrechnung von Veranstaltungen
  • Mitgliederverwaltung

Seit Februar 2017 wird das CAJ-Team durch Silvana Knäuper vervollständigt. Sie ist Bildungsreferenting für das Projekt "Stark für die Ausbildung".

Ihre Arbeitsschwerpunkte sind z.B.:

  • Projekte und Aktionen im Bereich Berufsorientierung
  • Schulkooperationen
  • Durchführung von Juleica-AGs an Schulen

 

134 Jahre danach...

In diesem Jahr wäre der Gründer der CAJ - Joseph Cardijn - 134 Jahre alt geworden. Das ist ein Grund zu feiern!

Wir wollen mit einem feierlichen Gottesdienst die neuen CAJ-Mitglieder bei uns aufnehmen und anschließend ordentlich feiern und Danke sagen für ein tolles letztes Jahr!

Eingeladen sind alle CAJlerInnen und natürlich auch alle CAJ-FreundInnen.

 

Weitere Infos gibt es im Flyer:


 

 

CAJ in Hollage
 

"Bei der CAJ ist jeder Jugendliche willkommen - so wie er ist!"

Derzeit befindet sich in Hollage eine CAJ-Gruppe im Aufbau.

In regelmäßigen Gruppenstunden treffen sich Jugendliche ab 14 Jahren, um ..

  • Spaß zu haben
  • ihren Horizont zu erweitern
  • sich mit verschiedenen Themenschwerpunkten auseinanderzusetzen
  • Gemeinschaft zu erleben
  • sich zu vernetzen
  • CAJ kennenzulernen

Die Gruppenstunde findet ab Oktober 2016 jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat statt. Von 18:00 bis ca. 20:00 Uhr finden die Treffen im Philipp-Neri-Haus in Hollage statt.

 

Weitere Informationen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.